Regionale Info

traurigkeitEin ereignisreicher Aktionstag anlässlich der Eröffnung des Neubaus der EZB liegt hinter uns. Auch wenn der Blog des lokalen Bündnis nicht den Eindruck erweckt, beteiligten sich, wie schon in den Jahren zuvor, zahlreiche Menschen aus Aschaffenburg und Umgebung.
Das Aschaffenburger Bündnis wurde anlässlich der Vorbereitung zu den dezentralen Maiaktionstagen 2014 ins Leben gerufen. Regelmäßige Bündnis-Treffen fanden danach nicht mehr statt.
Wie es zukünftig mit dem Blockupy Bündnis in Aschaffenburg weitergehen wird ist noch unklar. Das wird u.a. davon abhängen an welchem Ort Blockupy zukünftig seine Schwerpunkte setzen wird und welche Kapazitäten wir aufbringen können um uns daran zu beteiligen. Die Entscheidung über die zukünftige Ausrichtung von Blockupy wird beim bundesweiten Aktiventreffen am 09./10. Mai in Berlin getroffen.

Unabhängig von der Ortswahl ist für viele von uns klar, dass wir auch zukünftig zu den überregionalen Aktionen von Blockupy mobilisieren wollen und werden. Das Aschaffenburger Bündnis wird aber erst dann wieder lokale Treffen einberufen wenn konkrete Mobilisierungen im Raum stehen.

Natürlich werden eingehende Emails weiterhin abgerufen und beantwortet.

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18nulldrei- nehmt euch frei!

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Einladung zum BLOCKUPY Aktiventreffen am  Sonntag, 22. Februar >>>

Vorbereitungsveranstaltung von BGE Aschaffenburg & Rote Hilfe am Mittwoch, 04. März >>>

Let’s Take Over The Party! am Mittwoch, 18. März >>>

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Aufruf: 18. März 2015

blockupy-plakat-engl-small-212x300Transnationale Aktionen gegen die EZB-Eröffnungsfeier – Let’s Take Over The Party!

Am 18. März 2015 will die Europäische Zentralbank (EZB) in Frankfurt am Main ihr neues Hauptquartier eröffnen. Für den 185 Meter hohen Zwillingsturm, der mit seinem Sicherheitszaun und Burggraben einer Festung gleicht, wurde die schwindelerregende Summe von 1,3 Milliarden Euro ausgegeben. Diese einschüchternde Architektur der Macht zeigt deutlich die Distanz zwischen den politischen und ökonomischen Eliten und den Menschen.

Die Mitarbeiter_innen und Abteilungen haben schon mit dem Umzug in das neue Gebäude begonnen. Aber die große Eröffnungsfeier – in Anwesenheit von mehreren europäischen Staatschefs und Finanzoligarchen – ist jetzt offiziell für den 18. März angekündigt worden.

Es gibt nichts zu feiern an Sparpolitik und Verarmung! Tausende von wütenden Menschen und entschlossenen Aktivist_innen aus ganz Europa werden daher die Straßen rund um den Eurotower blockieren und dieses Event der Macht und des Kapitals unterbrechen – passenderweise am 144. Jahrestag der Commune von Paris. Wir werden ihre Party übernehmen und sie verwandeln in einen Ausdruck des transnationalen Widerstands gegen die europäische Krisenpolitik und gegen deren katastrophale Konsequenzen besonders für die Menschen im europäischen Süden.

Die EZB spielt eine wichtige Rolle in der berüchtigten Troika. Sie ist verantwortlich für brutale Kürzungen, für wachsende Erwerbslosigkeit und sogar für den Zusammenbruch der Gesundheitsversorgung in Griechenland und anderen EU-Staaten. Zusammen mit der EU-Kommission und dem EU-Rat hat die EZB Sparpolitik, Privatisierung und Prekarisierung gefördert. Sie hat nicht einmal davor zurück geschreckt, gewählte Regierungen zu erpressen, um ihre Angriffe auf die sozialen Rechte der Menschen durchzusetzen.

Im Verlauf der Krise wurde aus der EU mehr und mehr ein autoritäres Regime mit einem offensichtlichen Mangel an demokratischer Partizipation. Das mörderische europäische Grenzregime und die fortschreitende Militarisierung sind ebenfalls Teil dieses Prozesses.

Sie repräsentieren uns nicht, ja sie wollen uns gar nicht mehr repräsentieren! Die herrschenden Eliten haben uns nichts mehr anzubieten. Aber aus vielen Quellen entstehen dagegen neue Kräfte und es ist unsere gemeinsame Aufgabe, Solidarität und Demokratie von unten aufzubauen. Sie wollen Kapitalismus ohne Demokratie, wir wollen Demokratie ohne Kapitalismus!

Gleichzeitig müssen wir besonders wachsam sein für die Gefahren des wachsenden Rassismus und dem Aufstieg der extremen Rechten, diesen hässlichen Nebenprodukten der kapitalistischen Krise. Während es die Absicht der Rechten ist, sowohl die Außengrenzen zu verstärken als auch neue Grenzen innerhalb Europas zu errichten, wollen wir im Gegenteil die Mauern der Festung Europas einreißen.

Es ist zwar richtig, dass es gegenwärtig keine ständigen Krisengipfel mit auslaufenden Deadlines für die Rettung des Euro oder der Kreditfähigkeit einzelner Mitgliedsstaaten mehr gibt. Das bedeutet jedoch nicht, dass die Krise überwunden wäre. In einigen Ländern ist die Zeit der Schockstrategie noch längst nicht vorbei und neue massive Spar- und Kürzungsprogramme sollen durchgesetzt werden. In anderen Ländern haben wir es mit einer neuen Normalität von Unsicherheit und Armut zu tun. In jedem Fall ist klar geworden, dass die Maßnahmen der Krisenpolitik niemals als vorübergehend gedacht waren, sondern fest in den Staaten und den EU-Institutionen verankert wurden. Das hat den Weg bereitet für eine neue Phase, ein neues Gesellschaftsmodell von Prekarität und sehr eingeschränkten sozialen Rechten. Daran werden wir uns jedoch niemals gewöhnen!

Deutschland ist eine der treibenden Kräfte hinter dieser Spar- und Austeritätspolitik. Es ist gewissermaßen das Herz der Bestie und das relativ ruhige Auge des Sturms zugleich. Aber auch in Deutschland existieren Angriffe auf soziale Rechte, gibt es wachsende Prekarität und Armut. Daher gibt es für die Menschen in Deutschland viele gute Gründe sich zu wehren und aufzustehen für ein würdiges Leben, für gleiche Rechte und für reale Demokratie für alle Menschen, unabhängig von ihrem Geschlecht, ihrer Herkunft oder Nationalität. Die Aktionen gegen die EZB-Eröffnungsfeier in Frankfurt werden eine perfekte Gelegenheit sein, Seite an Seite mit vielen Aktivist_innen aus anderen Ländern ein unmissverständliches Zeichen der Solidarität zu setzen.

Aus allen diesen Gründen rufen wir zu einer starken internationalen Beteiligung an den Aktionen am 18. März 2015 in Frankfurt auf. Es wird nicht nur eine ungehorsame Massenaktion am Tag der EZB-Eröffnung geben, sondern eine Vielzahl von Demonstrationen, Blockaden und anderen Aktionen darum herum. Die großen Blockupy Aktionen 2012 und 2013 waren nur der Anfang. Der Protest und der Widerstand werden nach Frankfurt zurückkehren – stärker in der Zahl und in der Entschlossenheit als zuvor!

Wer sind wir?

Wir sind verschiedene Aktivist_innen aus sozialen Bewegungen, Globalisierungskritiker_innen, Migrant_innen, Erwerbslose, prekäre und industrielle Arbeiter_innen, Parteimitglieder und Gewerkschafter_innen und viele mehr aus vielen europäischen Ländern. Wir wollen unsere Kämpfe und unsere Kräfte über Staatengrenzen hinweg verbinden. Zusammen wollen wir eine gemeinsame europäische Bewegung schaffen, einig in ihrer Vielfalt, die die Macht der Austeritätspolitik überwinden kann und damit beginnt, Demokratie und Solidarität von unten aufzubauen. Blockupy und die Aktionen in Frankfurt sind nur ein Schritt auf diesem Weg…

www.blockupy.org

 

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Blockupy-Festival am 20.-23.11. in Frankfurt

blockupy-festival-2014-talk-dance-act-plakatBeim Blockupy-Festival – „#talk #dance #act – Runter vom Balkon!“ – werden wir, mit Genoss*innen und Freund*innen aus europaweiten Netzwerken, gemeinsame Themen, Orte und Schritte unserer Proteste beraten. Wir setzen damit die Treffen des Sommers und in Brüssel fort. Wir werden fantasievoll, laut und gut sichtbar protestieren und einen Umzug zur EZB machen. Wir werden zum „Tag X“ mobilisieren. Und wir werden feiern und die Stadt auf das Frühjahr einstimmen. Mehr zum Festival auf der Blockupy-Page

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Vortrag „Cool aber tödlich“ mit Thomas Seibert

cool aber tödlich

Informationsveranstaltung und Diskussion am 09. Oktober

Die Werbung verspricht uns Glück und Freiheit, wenn wir mit der Mode gehen. Doch unser Shopping-Erlebnis beruht auf einer mörderischen Kostenkalkulation: Der Tod ist eingepreist. In den Weltmarktfabriken Bangladeschs und Pakistans starben allein in den letzten Monaten 1.500 NäherInnen. Sie verbrannten, wurden verschüttet und zerquetscht. Adler, KIK, H&M und viele weitere global Player lassen in den Billiglohnländern
in Fernost produzieren.
Thomas Seibert, Mitarbeiter von Medico International, reiste mehrmals vor Ort, sprach mit ArbeiterInnen und GewerkschafterInnen. Über die dortigen Produktionsbedingungen wird er in Wort und Bild berichten, aber auch über den sich entwickelten Widerstand und welche Möglichkeiten wir haben diese Kämpfe hierzulande zu unterstützen.

Donnerstag, 09. Oktober ab 19 Uhr im Stern, Platanenallee 1

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Blockupy Festival 20.-23. November 2014

Wir warten nicht auf die Termine der Herrschenden und setzen unsere Agenda. Auch wenn die EZB ihre Eröffnungs-Lachshäppchen an die versammelte Prominenz erst Anfang 2015 ausgibt, kommt Blockupy im Herbst nach Frankfurt.

Jetzt, nach dem europaweiten „May of Solidarity“ und vor der EZB-Blockade im Frühjahr, ist die richtige Zeit: Wir werden diskutieren, unsere Kämpfe bündeln und Pläne schmieden. Wir werden uns auch bei Musik, beim Bier und beim Film begegnen. Und wir werden natürlich dahin gehen, wo wir den Normalbetrieb stören: auf die Straße und über die Zäune. Weiterlesen

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Blockupy Newsletter – Juli 2014

Blockupy kommt wieder!

Auch wenn die EZB-Eröffnungsfeier für 2014 nicht mehr geplant ist, kommt Blockupy im Herbst wieder nach Frankfurt.

Unser Protestkalender beginnt mit dem Aktiventreffen am 14.9.2014 in Frankfurt. Dort werden wir unter anderem das Blockupy Festival vom 20. bis 23.11.2014 vorbereiten und die Planungen für 2015 starten. Weiterlesen bei Blockupy.org

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Blockupy im Herbst: Nicht warten – die Agenda setzen!

„Austerity kills!“ gilt weiterhin, die Herrschenden verschärfen ihre – softer verpackten – Strukturprogramme, während Mobilisierung schwierig bleibt. So hat sich Blockupy zurückgemeldet und versucht eine europaweite Plattform gemeinsamer Praxis gegen die Austeritätspolitik, für grenzüberschreitende Solidarität zu werden. Für Juli waren massive Protesten zum Turiner EU-Gipfel gegen Jugendarbeitslosigkeit geplant, Ende des Jahres die Blockade der EZB-Eröffnungsfeier. Beides wurde nun „von oben“ verschoben. Wären wir nicht Realist_innen, würden wir vermuten: nur unseretwegen.. Weiterlesen

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Blockupy Reader erschienen

Im Rahmen der Nachbereitung haben wir einen kleinen Reader zusammengestellt. Dort sind die auf der Kundgebung gehaltenen Redebeiträge dokumentiert sowie drei weitere Diskussionsbeiträge die nach den Aktionstagen verfasst wurden.

Viel Spaß beim lesen.

DOKUMENTATION ALS PDF >>> Dokumentation Blockupy AB

PS: Das Blockupy Bündnis trifft sich auch weiterhin. Weitere Mitstreiter_innen sind herzlich willkommen!

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Pressemitteilung zum Blockupy Aktionstag in Aschaffenburg

Blockupy ist überall – auch in Aschaffenburg

Im Rahmen des zentralen Aktionstags von Blockupy fanden heute vielfältige Aktionen in Aschaffenburg statt. Getragen durch das vor kurzem gegründete lokale Bündnis gab es am Nachmittag mehrere Infostände in der Innenstadt. Thematisch breit aufgestellt, ging es unter anderem um Leiharbeit, Bildungspolitik , Kapitalismuskritik und Ausbeutung von Tieren.

Zum Abschluss des Aktionstags fand ein Kundgebung unter dem Motto

„Gegen rassistische Stimmungsmache, Nationalismus und reaktionäre Krisenpolitik. Die Krise heißt Kapitalismus“

statt, an der über 100 Menschen teilnahmen. Die Kundgebung war Ausdruck globaler Solidarität und setzte ein Zeichen gegen die Austeritätspolitik der Troika. Neben antikapitalistischen Redebeiträgen gab es auch kritische Informationen zu den Produktionsbedingungen im Textilbereich in Bangladesh und der Rolle des Adler Konzerns in Haibach, der trotz Rekordgewinnen sich weigert, in den Hilfsfonds für die Hinterbliebenen der Rana Plaza Katastrophe einzuzahlen. Darüber hinaus wurde aus aktuellem Anlass das Grubenunglück in Soma thematisiert und der skandalöse Umgang der türkischen AKP Regierung mit diesem.

Dem Aufruf zu selbst organisierten Protesten folgend, führten mehrere Kleingruppen bereits am Vormittag verschiedene Aktionen durch. Unter anderem wurde der Vorraum der Filiale der Deutschen Bank aus Protest gegen die Praxis der Nahrungsmittelspekulation mit gelben Säcken „vermüllt“, der Menschen ausbeutende Alltag in Leiharbeitsfirmen mittels aufgeklebter Parolen angeprangert und außerdem die Zentrale von Adler in Haibach mit einem Go-in besucht. Kund_Innen und Mitarbeiter_Innen wurden über die Gleichgültigkeit des Unternehmens informiert und der Forderung nach Entschädigung der Opfer Nachdruck verliehen. Um auch die Ausbeutung von Tieren im Kapitalismus zur Sprache zu bringen, führten Aktivist_Innen eine spontane Kundgebung vor Pelz Drescher durch.

Auf der Abschlusskundgebung zeigte sich eine Aktivistin mit dem Aktionstag zufrieden und bekräftigte die Aussage, dass das Aschaffenburger Blockupy Bündnis sich auch an den Protesten gegen die Eröffnung des EZB Neubaus in Frankfurt beteiligen wird. Doch auch in Aschaffenburg ist zukünftig mit Aktionen des lokalen Blockupy Bündnis zu rechnen.

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